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Ostern und BEM: Warum gute Lösungen manchmal mit einer Suche beginnen

Für Arbeitgeber

Was Osternestsuche und Betriebliches Eingliederungsmanagement gemeinsam haben: Warum BEM ein ergebnisoffener Suchprozess ist und gute Lösungen Zeit brauchen.

Ostern ist die Zeit der Suche. Mal geht es um bunte Eier, mal um das versteckte Nest – und manchmal eben auch um die Erkenntnis, dass man am Anfang noch gar nicht genau weiß, wo die beste Lösung liegt.

Genau darin steckt eine schöne Parallele zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM).

Denn auch ein BEM startet nicht mit einer fertigen Antwort. Es beginnt mit Fragen, mit offenen Gesprächen und mit dem gemeinsamen Ziel, Möglichkeiten zu finden, wie Beschäftigte nach längerer oder wiederholter Arbeitsunfähigkeit dauerhaft und gesund im Arbeitsleben bleiben können. Die Rechtsprechung beschreibt das BEM passend als einen verlaufs- und ergebnisoffenen Suchprozess.

Was Osternestsuche und BEM gemeinsam haben

Wer ein Osternest sucht, weiß zu Beginn meist nur eins: Irgendwo gibt es eine gute Lösung – man muss sie nur finden.

Beim BEM ist das ganz ähnlich. Auch hier geht es nicht darum, vorschnell eine Standardmaßnahme auszuwählen oder ein Verfahren nur formal „abzuhaken“. Stattdessen geht es darum, gemeinsam hinzuschauen:

  • Welche Belastungen gibt es?
  • Was und wer könnte helfen?
  • Welche Anpassungen sind sinnvoll?
  • Welche nächsten Schritte passen wirklich zur konkreten Situation?

Nicht jede Idee führt sofort zum Ziel. Aber oft zeigt sich gerade im offenen Austausch, welche Maßnahmen praktikabel, hilfreich und nachhaltig sind.

Ergebnisoffen heißt: nicht schon vorher wissen wollen, was am Ende herauskommen soll

Das ist vielleicht die wichtigste Gemeinsamkeit zwischen Ostern und BEM:
Wer sucht, sollte offen bleiben.

Denn weder bei der Osternestsuche noch im BEM hilft es, das Ergebnis schon vorher festlegen zu wollen. Manchmal liegt die beste Lösung nicht dort, wo man sie zuerst vermutet hat. Manchmal braucht es einen zweiten Blick. Und manchmal entdeckt man genau dann etwas Wertvolles, wenn man aufmerksam bleibt und die richtigen Hinweise ernst nimmt.

Im BEM kann das bedeuten, dass nicht die erstgenannte Maßnahme die beste ist, sondern eine individuell passende Kombination aus organisatorischen, gesundheitlichen oder arbeitsplatzbezogenen Lösungen.

Gute Lösungen brauchen Aufmerksamkeit, Geduld und Zusammenarbeit

Die schönste Osterüberraschung findet man selten im Vorbeigehen. Auch im BEM entstehen tragfähige Lösungen meist nicht durch Eile, sondern durch ein strukturiertes, wertschätzendes und ehrliches Vorgehen.

Deshalb ist ein gutes BEM mehr als eine Pflicht. Es ist eine echte Chance:
für Beschäftigte, für Führungskräfte und für Unternehmen, die Gesundheit, Arbeitsfähigkeit und Zusammenarbeit langfristig stärken wollen.

Unser Ostergruß

In diesem Sinne wünschen wir frohe Ostern, schöne Feiertage und viele gute Entdeckungen – beruflich wie privat.

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